Klageschrei
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Ernüchterung...

Ich habe mir ebend die Finger wund geschrieben, geschlagende 40 Minuten und mein Eintrage ging bin von Sekunden verschwunden...

Also auf ein neues... *schmunzel*

 

Der Abend hat doch recht öde begonnen, zudem wir später als geplant losgefahren sind. Da ankommen, begrüßt von der Security, die mich sehr schräg ansah wegen meinem "Outfit". Stefan hat befürchtet das ich so erst garnicht eingelassen werde. Doch wie es der Zufall wollte kam ich noch rein.

Anschließen schauten wir uns dort erstmal um... Ich kam mir sehr ausgegrenzt vor... Die Musik war sehr bescheiden und lies viele Wünsche offen. Somit verblieben wir in dem Hinterhof der Diskothek.

Dort angelangt lernten wir ziemlich schnell neue Leute kennen, teilweise angenehm und auch manchmal weniger. Im Laufe der Zeit fingen die ganzen Kerle mit Armdrücken an. Meine Interesse war nicht sehr groß, so schaute ich mich da um.

Mir fiel auf einmal eine junge Frau in meinem Alter auf, sie saß da und es hatte den anschein das sie weinte, so schnappte ich mir ein Taschentuch und reichte es ihr. Neben ihr stand ihre beste Freundin (M.) und J. schaute mich mit leicht glasigen Augen an und fing an zu grinsen. M. musste daraufhin auch leicht schmunzeln.

Um J. aufzumuntern bot' ich ihr Armdrücken an. Daraufhin ging es auch schon los. Sie war ein ebenwürdiger "Gegner", zudem ich eh nicht sehr stark bin. Aber da einige Leute meinten mich zu kitzeln verlor' ich den Kampf auch.

Somit  ging es dann zu einer sehr gemütlichen Konversation über. Wir unterhilten uns über dies und das. Ihre zurückhaltende und doch warme Art machte sie zu einem sehr guten Gesprächspartner. Ich werde ihr morgen ein Lied schicken was mir sehr am Herzen liegt, ich hoffe ihr gefällt es.

 

Das sollte für das erste reichen, ich geh jetzt eine rauchen und anschließend auch schlafen.

 

Ihr fragt euch vielleicht ob ich an sie denken musste, und ja... Ich tat es unfreiwillig...

 

 

 

Dem Tod zum Gruße

24.5.09 04:11


Melodie der Schmerzen - Gottes Geschenk

Die Nacht begleitet Dich in Deiner Einsamkeit!
Die Narbe blutet in Deinem Herz wie der Himmel,
der weinend auf dich schaut! Die Rosen längst welk vor dem nassen Grab! Der Stein, den der Name Deiner Liebe ziert! Du stirbst erneut in dieser Nacht!

Die Einsamkeit, die Dir geschenkt von dem,
der Dir die Liebe nahm! Nun wandelst Du durch leere
Zimmer. Die Einsamkeit zerfrisst, nur dein Schatten ist bei Dir! Gott, nimm mich, mein Geschenk an Dich wird grausam sein!

Wenn der Schnee ihr Grab bedeckt kann er sie sehen,
weinend ruft sie seinen Namen! Er kann sie nicht halten, der Wind trägt sie hinfort! In seinem Herzen trägt er sie bis zum letzten Atemzug!

Er legt sich zu ihr, zu alt zum Weinen - Wartet er auf das Licht, das ihn zu ihr bringt! Der Schnee beginnt zu fallen, sein Herz hört auf zu schlagen! Fest umklammert er den Dolch, das Geschenk an Gott!
23.5.09 20:02


Gedankengut...

Der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte, empfing aber eine Strafe für seine Übertretung: das stumme Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten. Das sind Brunnen ohne Wasser und Wolken, vom Wirbelwind umhergetrieben, ihr Los ist die dunkelste Finsternis. Denn sie reden stolze Worte, hinter denen nichts ist, und reizen durch unzucht zur fleisches Lust diejenigen, die kaum ertronnen waren denen, die im Irrtum ihr Leben führen, und versprechen ihnen Freiheit, obwohl sie selbst Knechte des Verderbens sind.

 

 

Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

23.5.09 19:05


Missgefühl - Fortbestand

Meine Gedanken schweifen immer wieder zu einer Person... Ich muss ständig an Sie denken...

Ich flüchte mich im Moment in Affären um mich am Leben zu erhalten und ein kleines Gefühl von Zärtlichkeit zu erhaschen. Ich hasse es, ich verbinde alles mit dieser Person, selbst Lieder... Ich kann teilweise Lieder garnicht mehr hören weil dann ein Gefühlchaos entsteht... 

Heute geh mal nach langer Zeit wieder außer Haus mit Stefan, mal nicht in einen Metal Club. Wir wollen uns ein bisschen von dem ganzen Kram abgrenzen. Wir haben gestern lang mal über uns geredet... Gute 4 Stunden, war gute sich das ganze Leid was sich täglich anstaut von der Seele zureden.

 Ich weiß im Moment nicht wie ich mich verhalten soll, ich komm mir so zerrissen vor, meine Gedanken machen mich krank, ich atme nur verpestete Luft ein und die Krankheit übertrumpft mich von Tag zu Tag, von Sekunde zu Sekunde. Ich schaffe es kaum einen klaren Gedanken zu fassen, was mich noch mehr belastet. Ich komm mir in einem typischen Teufelskreis vor.

 Ich werde mich jetzt fertig machen und auf den heutigen Abend vorbereiten, ich hoffe ich lern mal wieder neue Leute kennen. Mich nervt es sich die ganze Zeit an der einen Szene festzuklammern, sich von ihr abhängig zu machen.

 

Zu viele Probleme - Zu wenig Lösungen...

 

 

 

 

Einen Menschen erkennt man an der Gesellschaft die er vermeidet.

23.5.09 16:05


Klage der Nacht

Geflohen bin ich weit von euch,

kann mich mit eurer Welt nicht einen,

geächtet, doch auch selbst hassend,

zieh' ich einsam meine Bahnen.

 

Der Winter zog schon ein ins Land,

in tristes Weiß er alles haucht,

nichts mehr als schemenhafter Schatten,

bin ich hier im Flockenhauch.

 

 

Der Weg führt mich duch Wald und Feld,

vorbei an kahlen Bäumen,

die schutzlos -nackt- in Reif gehüllt,

ihr Leid ganz leis' beweinen.

 

Ich atme tief, die klirrende Kälte...

genieße den Schmerz,

wenn sie meine Kehle schneidet.

 

Der Mond scheint hell auf mich herab,

erfüllt mich für einen Augenblick

mit Stolz - mit Stolz anders zu sein...

 

 So setz' ich meine Reise fort,

entlocke dem Körper die letzte Kraft,

 einmal noch schweift mein Blick zurück...

 

Doch treibt nichts zurück zu euch

ich weiß ihr werdet mich nie verstehen,

darum zieh ich mit den Krähen ins Nichts,

und was bleibt, sind einzig Spuren im Schnee...

8.5.09 00:11


Die karge Fichte

Hier unten im Dickicht
Zwischen Wäldern taumelnd
auf dem hohen kargen Baum
hängt halb verrottet, halb verdorben
ihr Nebelschleier im gebrochnen Licht

Mein Auge tränt als ich sie sah
die Blätterkrone sie gefangen im Arme
weich gebettet im Zwang der Nacht
verborgen hält der Wald, was im Nachtschatten geschah

der Vollmond einzig Zeuge war
sein heller Schein - zerbricht im Nebel
nach oben geblickt, tropft mir ihr Blut
aus dem geschwiegen Mund
5.5.09 15:12





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