Klageschrei
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Klage der Nacht

Geflohen bin ich weit von euch,

kann mich mit eurer Welt nicht einen,

geächtet, doch auch selbst hassend,

zieh' ich einsam meine Bahnen.

 

Der Winter zog schon ein ins Land,

in tristes Weiß er alles haucht,

nichts mehr als schemenhafter Schatten,

bin ich hier im Flockenhauch.

 

 

Der Weg führt mich duch Wald und Feld,

vorbei an kahlen Bäumen,

die schutzlos -nackt- in Reif gehüllt,

ihr Leid ganz leis' beweinen.

 

Ich atme tief, die klirrende Kälte...

genieße den Schmerz,

wenn sie meine Kehle schneidet.

 

Der Mond scheint hell auf mich herab,

erfüllt mich für einen Augenblick

mit Stolz - mit Stolz anders zu sein...

 

 So setz' ich meine Reise fort,

entlocke dem Körper die letzte Kraft,

 einmal noch schweift mein Blick zurück...

 

Doch treibt nichts zurück zu euch

ich weiß ihr werdet mich nie verstehen,

darum zieh ich mit den Krähen ins Nichts,

und was bleibt, sind einzig Spuren im Schnee...

8.5.09 00:11
 


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